Dienstag, 14. April 2009

8. Tag



Für heute war eine Radtour geplant. Colmar ist ungefähr 25 Kilometer von Breisach entfernt, also Ideal. Nach dem Frühstück ging es los. Dort angekommen haben wir uns erst einmal einen Flammkuchen und ein Glas Wein gegönnt. Anschließend noch ein wenig durch Colmar gebummelt und dann ging es auf die Rücktour. Auch hier machte es sich bemerkbar das es die erste Tour war, Hintern und Beine meldeten erste Ermüdungszustände.
Tino baut gerade den Schalter für den Kühlerlüfter ein (endlich darf er wieder basteln), damit wir guten Mutes in die Berge fahren können.
Mel

...für die Thermostat-interessierten...
Ti

7. Tag


Auf dem weg nach Breisach haben wir noch kurz beim IKEA vorbei geschaut. Teelichter braucht man schließlich immer. Gestärkt mit einem Hot Dog ging es dann weiter. Stellplatz gut gefunden (direkt am Rhein). Kaum angekommen kam der erste Regen und unsere Motivation zur Stadtbesichtigung ließ nach. Das Alternativprogramm -faulenzen-. Abends hörte es dann doch auf zu Regnen sodass wir uns doch noch mal vor die Tür gewagt haben. Alles in allem ein unspektakulärer Tag. (N48,02960 E007,57560)
Mel

Samstag, 4. April 2009

6. Tag






Nach dem Frühstück ging es nach Freiburg. Auf dem Weg haben wir bei einem FIAT-Händler noch 4 Auspuffgummis gekauft (mehr waren nicht vorrätig, am Mobil sind 5 von 6 marode). Dann ging es dank neuem (und richtigen!!! ) Thermostat entspannt in die Berge. Die Kühlwasserwarnlampe (110°C) ließ leider nicht lange auf sich warten, zum Glück kam direkt eine Bushaltestelle. Motorhaube auf - beide Kühlerlüfter waren AUS!
Gut in Freiburg am Wohnmobilstellplatz (mit WLAN) angekommen, radelten wir kurzerhand ins Stadtzentrum, welches Auto- und Fahrrad frei ist. Auf dem Weg war ein Elektronikladen; 2x1N4007, einen Kippschalter und etwas Kabel gekauft – bald bestimme ICH, wann die Kühlerlüfter (-Relais) angeschaltet werden!
Freiburg hat einen schönen, historischen Stadtkern. Zu diesem Bild trägt nicht zuletzt das Fehlen der Autoschlangen bei. Überproportional viele Restaurants und Kneipen finden sich in Freiburgs Mitte. Seine Menschen, jedenfalls die, die wir am Freitagnachmittag gesehen haben, erschienen uns größtenteils anders als andere. Fotos haben sich hier, wider Erwarten, nicht von selbst geschossen – wir wollten wenigstens ein schönes für den Blog und dieser Wille hat uns auf den Aussichtsturm auf dem Schloßberg getrieben. Erfolglos, wie ich meine.
Ti
Und für das Foto von Freiburg hat er mich auf DIESEN Turm gelockt, mit den tollsten Versprechungen, etwas leckeres zu trinken, ein Mars und was war, LEERE Versprechungen. Ich hoffe ihr wisst das zu schätzen.
Mel
Morgen wollen wir nach Breisach fahren, wenn Straßensperren zum NATOtreffen es zulassen. (N47,99961 E007,82561)
Ti

5. Tag




Am Vorabend sind wir von Ettlingen nach Hausach (Schwarzwald) gefahren und haben dort einen schönen Stellplatz, leicht erhöht direkt am Waldrand vorgefunden. Lange geschlafen (der Wetterbericht hatte Wolken am Vormittag vorhergesagt), gemütlich gefrühstückt und als die Sonne zum Vorschein kam haben wir uns zur ersten Wanderung aufgemacht. Nach 4,5 Stunden kamen wir völlig fertig aber glücklich zurück. Bewältigt haben wir gerade mal 12 Kilometer und 500 Höhenmeter, was soll ich sagen, war halt die erste Tour. (N48,28066 E008,17828)
Mel

Mittwoch, 1. April 2009

4. Tag

Abfahrt nach Ettlingen. Treffen mit Jörg inclusive einer kurzen Stadtführung. Ettlingen hat einen prima historischen Stadtkern und ist, das ist uns schon bei der Anfahrt zum Stellplatz aufgefallen, sehr sauber. Nach dem Mittagessen, diesen Zeilen und unserem Kaffee Radeln wir noch mal in den Ortskern, um unseren Blog vom Internetcafe aus zu füllen.
Ti

Zweiter und dritter Tag











Sonne! 9°C, draußen frühstücken, tanken, einkaufen, Abfahrt nach Speyer. Am Technikmuseum gibt´s einen Stellplatz für 20€ pro Nacht (incl. Dusche, Wasser u.s.w.). 300m weiter, neben Jugendherberge und Schwimmbad ist ein kostenloser Parkplatz :-) (N49,31276 E008,45259). Mit dem Fahrrad ging es noch kurz in die Stadt.
Am dritten Tag war das Technikmuseum dran. Hier stehen viele aufwändige Exponate: Flugzeuge, Loks, die Buran, Schiffe, das U-Boot U9 und nicht zuletzt viele sehr schöne, alte Autos. Insgesamt hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. “Garniert” war die Ausstellung mit zeitgemäß angezogenen Puppen und entsprechenden Utensilien. Leider gehörten auch KrachmachendeGießkannenRäderdrehklapperleuchtblinkblitzMaschinen mit zur Garnitur, die Gott sei Dank kostenpflichtig (aber trotzdem beliebt) waren.
Ti
Zum Glück hatten wir gutes Wetter, sodass mir die Wartezeiten zwischen dem 3 und 8 Flugzeug in der Sonne sitzend ganz gelegen kam. Die ersten kleinen Sommersprossen sind schon sichtbar :-)
Mel
Nachmittags essen (draußen in der Sonne), Dombesichtigung, Eisessen, Fahrt zum Bauhaus (Badsilikon – weiß, Blumen(Kräuter)übertöpfe – rot, Gaspulle - grau und die Fahrradutensilien von gestern) und dann ab mit dem Mobil auf die gestern schon erspähte Landzunge zwischen Rheinhafen und Rhein, mit Blick zum Rhein natürlich (N49,31170 E008,45843).
Ti

Abfahrt am 29.03.2009

Seit gut einer Woche haben wir nur mit Vorbereitungen zu tun und mit dem ständigen Regen zu kämpfen gehabt – Wohnung räumen, abtauen, zudrehen, ausstecken... Mobil einräumen, hier noch schnell ein Einlegeboden, dort ein Zwischenbrett, nichts vergessen, achsweises wiegen vor zwei Tagen, anschließend alles Einzuladende wiegen, in open office calc eintragen und verstauen. Wir haben die maximalen 3,2 Tonnen erreicht und keine Achslast überschritten (also alles wie immer: genau auf der „Kante“).
Beide Fahrräder brauchten schnell neue Reifen (hier habe ich zum ersten mal BREMSSTAUB am Fahrrad erlebt; ist genauso eklig wie am Auto, danke für Dein Fahrrad, Lenka). Bei Meiner 'Gurke' hab ich schnell noch den Rennlenker ab- und einen abgesägten „Gesundheitslenker“ von Marc verkehrt herum rangeschraubt. Damit sind die Hörnchen schon am Lenker dran.
Am Abend (wie wollten nachmittags los) wurden wir von unserem Müllproblem eingeholt; die Tonne war schon seit Tagen voll und gelb war DIESER Müll beim besten Willen nicht. Danke für Deine halbe Mülltonne, Hermann :-).



Kurz vor Sonnenuntergang wurde es dann Ernst. Noch schnell die Fahrräder drauf geschnallt, ein letzter Gang durch die Wohnung, das Wasser nun doch noch abgedreht (zugedreht?) Öl und Kühlwasser kontrolliert, rein in die Karre und unter herzlicher Verabschiedung und Geknipstwerden ging es dann tatsächlich los.
Erster Gedanke? Hey, wir habens wirklich angefangen wie mag das wohl im nächsten Halbjahr weitergehen?
Zweiter Gedanke? Was haben wir vergessen?
Ab auf die A61, die Sonne geht bald unter, wir fahren bis Mendig auf den WoMo-Stellplatz neben dem Vulkanmuseum (N50,37648 E007,28465), den kannten wir schon. Was wir bis jetzt vergessen haben: Fahrradluftpumpe, Flickzeug
Ti