Dienstag, 9. Juni 2009

67. Tag

Erst einmal war Planung nötig, da wir erkannt haben, daß bis zu unserem Treffen mit Lenka, Alex und Jörg in Renesse nur 2 Wochen verbleiben, aber noch mehr Frankreich vor uns liegt als wir bereits „geschafft“ haben. So sind wir früh aufgestanden und doch erst gegen halb elf losgefahren – wie gerade geplant nach Bordeaux. Bordeaux hat sich gelohnt. Das insbesondere vor dem Hintergrund, daß wir uns die großen Städte eher (er)sparen wollen. Wir lassen Bilder sprechen. Wo gehört dieser Knabe wohl hin???

Im Anschluß sind wir zum Weingut Château d´Esther (mit kleinem Stellplatz) gefahren. Der Platz ist prima und die Weinprobe auch :-). (N44,93470 W000,42791)
Ti

66. Tag

Vormittags Platz genossen, nach St-Jean-de-Luz gefahren, was sehr schön war, Strandbummel, Einkauf, xyz-Plage abgefahren, auf einem Parkplatz naher der Kirche in Léon übernachtet. Koordinaten nicht hundertprozentig: (N43,87622 W001,30412)
Ti

65. Tag

Heute sind wir auf den Berg „La Rhune“gewandert. Der Weg war durchgehend steil, verzweigte sich unterwegs mehrfach, traf sich mit dem Weg von Ascain und der Zahnradbahn. Auf dem Berg leben Kühe, Schafe und Pferde und alle, auch die Pferde, tragen Glocken um den Hals. Ein ständiges bimmeln ist an der Tagesordnung, das zwischendurch von den vorbei b(r)ummelden Elektro-Zahnradbahnen übertönt wird. Wir haben einen Höhenunterschied von 850m überwunden, wobei der Hinweg ca. 3 Stunden und der Rückweg 2 Stunden gedauert hat. Oben, nach Bewunderung der Aussicht bis zum Meer, haben wir kurz überlegt, den halben Rückweg mit der Zahnradbahn zu fahren, doch der Preis von €12 pro Nase hat uns vom Wandern überzeugt. Leichte Fußprobleme, aber 24 Euro in der Tasche. (N43,31318 W001,57718)
Ti

64. Tag

Wird sind nach Ascain gefahren, und wollten von dort aus, mit der Zahnradbahn, auf den Berg La Rhune. Die Talstation der Bahn liegt 4km außerhalb von Ascain und war völlig überfüllt. Schon einen halben Kilometer vorher war der Straßenrand zugeparkt. Kurz entschlossen, uns nicht mit ins Getümmel zu begeben (vom Parken ganz zu schweigen) sind wir weitergefahren und kamen in den nächsten Ort: Sare. Hier ist ein offizieller WoMo Stellplatz, auf dem wir die beste Position ergattert haben. Es herrscht Volksfeststimmung im Ortskern und ein Wanderweg für morgen wird sich auch finden. (N43,31318 W001,57718)
Ti

63. Tag

Von einem Col zum nächsten, ewig lange, schöne, anstrengende Paßstraßen häufig zwischen Rennradfahrern gefahren. Lange nach einem Platz zur Übernachtung gesucht. Mehrere Pässe gesehen, viel gefahren, erschöpft. (N43,25037 W000,98913)
Ti

62. Tag

Erstmal haben wir alle Tanks geleert / gefüllt / gereinigt, dann eingekauft, um endlich weiter in Richtung Westen zu fahren. Unser Weg führte uns durch eine Grotte, ein Tipp unserer Campingplatznachbarn. Dann haben wir getankt und eine Straßenkarte gekauft. Es gab leider nur die übernächste Michelin-Karte, so dass wir aktuell eine Karten-Lücke von rund 100 km durchfahren. Unser Übernachtungsplatz liegt direkt an der Paßstraße, ist aber schön ruhig. Zum Mobil parken haben wir ein Loch, einen Steinhaufen, 2 Keile und unseren Wagenheber benötigt. Trotzdem war das Ergebnis eher nicht so ganz gerade... (N42,91776 E000,75649)
Ti

61. Tag

Zurück auf dem Campingplatz in Pamiers haben wir schnell und praktisch unter dem Kirschbaum geparkt, Wäsche gewaschen, emails beantwortet, im Web gesurft, Blog eingestellt und das Mobil sauber gemacht. (N43,12469 E001,60283)
Ti