Montag, 18. Mai 2009

47. Tag

Wir haben bis gegen Mittag unsere weitere Tour geplant. Kurz vor der Abfahrt nach Nimes wurden wir von einem Anwohner (wir standen mitten in einem Wohngebiet von Margueritte) angesprochen, ob wir Frischwasser fürs Mobil haben wollen. Wow, die Franzosen, Hut ab! Nimes hat sich für uns "historische Banausen" nicht so gelohnt. Die drei römischen Bauten im Zentrum waren mit Eintrittspreisen „belegt“, die es uns nicht wert waren. Der Rest war laut und großstädtisch. Wir übernachten auf einem Stellplatz in St. Mathieu de Treviers. (N43,76205 E003,85978)
Ti

46. Tag

Wir planen gerade unsere weitere Tour während die noch etwa ¼ volle französische Gasflasche im Bad angewärmt wird (um den Rest nachher schnell umfüllen zu können).

Auf dem Plan stehen bisher Besichtigung und Gasflaschenabgabe in Arles (der Himmel ist bedeckt, St. Marie macht so keinen rechten Spaß). Geplant – Getan: ¼ Gas umfüllen in weniger als 1 Minute, Erstaunen über schnelles Wiedersehen mit leerer Flasche im Baumarkt ausgelöst, Besuch von Arles: nett; Weiterfahrt Richtung Nimes; Übernachtung in Marguerittes (vor den Toren Nimes). (N43,86158 E004,44346)
Ti

45. Tag

Pollenarlarm, dicke Augen, fluchtartiges verlassen des Campingplatzes - Fahrt nach Arles. Dort waren wir einkaufen, Mobil waschen und Gas, Gasschlauch und Lötfitting besorgen. Danach haben wir St. Marie de la Mer besucht und sind die Strandpromenade entlang geschlendert. Nach einigermaßen erfolgreicher Stellplatzsuche in der Nähe von Pioch-Badet haben wir den Gasumfüllschlauch vorbereitet: Der frisch gekaufte (Hochdruck-) Gasschlauch passte (natürlich) an die französische Flasche. Für die andere Seite haben wir einen zum Schlauch passenden Lötfitting mit 10mm Durchmesser gekauft. Aus unserem deutschen Reserve-Gasregler haben wir den Flaschenanschluss samt Überwurfmutter heraus geschraubt, das Gewinde (M12x1) in der Bohrmaschine sorgfältig abgedrehfeilt und dann auf unserem Gasherd in den französischen Fitting eingelötet. Fertig war der Füllschlauch. Beim ersten Füllversuch hat sich im Hahn der französischen Flasche noch eine Durchfluss begrenzende Kugel quer gestellt, die wir mit etwas Draht „ausgeschaltet“ haben. Etwa ¾ des Gases haben sich während des Abendessens umgefüllt. Genug für heute. (N43,51958 E004,39334)
Melti

Montag, 11. Mai 2009

44. Tag

Stadtbesichtigung Avignon – Hat sich gelohnt!





(N43,95592 E004,80140)
Ti

43. Tag

Heute waren wir in Fontaine-de-Vaucluse. Dort entspringt die Sorgue aus einer unterirdischen Quelle. Danach sind wir noch schnell (an Avignon vorbei) zum Pont du Gard gefahren. Das parken hier kostet mittlerweile €5 pro Stunde! Wir haben 59 Minuten geparkt :-). Zurück in Avignon haben wir uns mal wieder vom Navi durch die engsten und steilsten Straßen zum Campingplatz lotsen lassen. Immerhin sind wir so angekommen. (N43,95592 E004,80140)
Ti

Sonntag, 10. Mai 2009

42. Tag

Abfahrt Richtung Westen, unser „Fern“ziel ist Avignon. Vorbei kamen wir in Riez. Dort war Markt, ein richtig buntes Treiben. Wir haben uns mit 4 verschiedenen kleinen Salamis, Käse und Gemüse eingedeckt und Melanie hat sich einen Sonnenhut, ein Chapeau de soleil gekauft. Da schon Mittag war, haben wir den Abbau des Marktes von einem Kaffee aus beobachtet. Weiter ging die Fahrt durch Manosque, ein reines Einkaufszentrum, vorbei an Apt, mit seiner durch Menschenmassen verstopften engen Geschäftsmeile (Altstadt) zum Tagesziel Gordes. Gordes ist eines der 'schönsten Dörfer Frankreichs' (so in Wikipedia zu finden). Nun gut, es ist klein, liegt wirklich sehr schön an einem Hang, besticht durch alte, größtenteils sehr liebevoll renovierte Bausubstanz, besitzt viele Restaurants, Bars und Souvenierläden. Sogar eine Kunstausstellung ist hier. Kurzum, es hat alles, was man von einem kleinen Dorf in Südfrankreich erwartet. Hier treffen sich die Reichen und Schönen. Nach unserem halbstündigen Fußweg zum Dorf haben wir bemerkt, dass in der Kamera kein Akku ist. Ein französischer Fotograf, den wir am Weg getroffen und (mit Händen und Füßen) gebeten haben, ein Foto auf unsere SD-Karte zu schießen (was leider nicht passte) hat uns kurzerhand mit seiner Profikamera fotografiert und will uns die Bilder per email schicken. Begeisterung! Es ist angekommen; Vielen Dank! :-)

Geschlafen wird unterhalb des Ortes, mal wieder nicht auf dem örtlichen Stellplatz, sondern in einer ehemaligen Straße (jetzt Sackgasse), die leider genau so dicht an der D103 liegt, wie der Stellplatz. (N43,89391 E005,18898)
Ti

41. Tag

Den gesamten Vormittag haben wir mit der Streckenplanung der kommenden Tage verbracht. Das kam dem Zustand unserer Füße entgegen. Gegen Mittag sind wir durch Serpentinen weiter in Richtung Westen an den Lac de Sainte Croix gefahren. Dort gibt es einen „richtigen“ Stellplatz, der uns aber zu voll und laut Beschreibung sehr eng war. Unser Platz war am gegenüber liegenden Seeufer und wir waren allein dort. Nachmittags haben wir uns ein (Tret-) Boot gechartert und sind nochmals in die Verdonschlucht gefahren. Kaffeezeit; Bericht aus dem Kühlschrank: Die Serpentinen haben die H-Sahne in der (geöffneten) Packung steif geschlagen. Abends sind wir noch runter zum See schwimmen gegangen. (N43,80380 E006,23905)
Ti